. Ein schöner Vereinsabend wurde durch ein gemeinsames Abendbrot im Hotel „Grüner Baum“ in Tatlitz, das wir ca. 19:30 Uhr erreichten, abgerundet. Aus fünf Gerichten (kalte Platte, Bauernsalat, Sauerbraten, Beefsteak, Schlachteplatte) und einem Kindergericht hatten wir im Bus zuvor schon gewählt, sodass wir nur noch die Getränke bestellen mussten und alles zügig und ohne Zwischenfälle verlief.

Ca. gegen 23:00 Uhr hatten auch die zuletzt ausgestiegenen Mitglieder ihr Heim wieder erreicht, sodass, ich hoffe für alle, ein schöner Tag zu Ende ging.

Nach einem erfolgreichen Zuchtjahr führten wir dieses Jahr wieder einmal eine Vereinsausfahrt mit Ehepartnern durch. So ging es am 11. Juni 2005 früh um 5:30 Uhr mit dem Busunternehmen „Vogt“ aus Hilbersdorf auf nach Geiselwind in Nordbayern. Im Bus bot sich somit Gelegenheit auch über das eine oder andere züchterische Detail bzw. im Herbst anstehende Veranstaltungen und deren Organisationsmöglichkeiten zu fachsimpeln. Natürlich wurde auch sonst viel erzählt und gelacht.

Um ca. 10:15 Uhr erreichten wir nach staufreier Fahrt das Freizeitland Geiselwind. Durch Anklicken sind ein paar Bilder unserer Vereinsmitglieder und Angehörigen am Eingang zu sehen.

Gemeinsam spazierten wir entlang der Tiergehege, insbesondere die Fasane hatten es den Geflügelzüchtern angetan. Selbst im Kinderzoo waren prächtige Zuchttauben, z. B. Luchstauben, zu bewundern. So erreichten wir unser Hauptziel, die Kleintierzuchtanlage im hinteren Teil des Freizeitparks, wo wir 11:00 Uhr einen Vortrag bestellt hatten.

Außer uns nahm an der Führung noch ein Verein aus Baden-Württemberg teil. Uns begrüßte zuallererst der Chef und Gründer des dortigen Vereins und hielt eine kleine Ansprache. Er hob hervor, dass die Tierausstellung in diesem Freizeitpark sehr viel dazu beiträgt den Kindern die Natur, insbesondere die Tierwelt, näher zu bringen. Auch viele Schulklassen würden die Führungen wahrnehmen. Er begrüßte das Interesse der Zuchtvereine an seiner Anlage, wobei er uns mitteilte, dass nur durch die Besuche dieser die Anlage finanzierbar ist.
Für die Jugendarbeit spendete er jeweils 10 €, worüber wir uns sehr freuten.

Die Führung selbst wurde von zwei Mitarbeitern des Freizeitparks durchgeführt. Zuerst besichtigten wir die für alle Besucher zugänglichen Freianlagen, in denen sich vor allem Zwerghühner und Enten erfolgreicher Züchter mit dem Ziel aufhielten, Jungtiere an andere Züchter weiterzugeben, um eine bessere Vermischung der Tiere einer Rasse zu erreichen und neue Zuchterfolge zu erringen. Auch waren verschiedene Kaninchenrassen ausgestellt. In der Kleintierzuchtanlage selbst war für alle unsere Züchter etwas dabei: Kaninchen, Hühner und Tauben. Da bot sich viel Stoff für unsere Züchter zum Gedanken- und Ideenaustausch. Außerdem wurde die Möglichkeit angeboten, die Zucht Fränkischer Gänse“ in der Nähe des Freizeitparks um 13:00 Uhr zu besichtigen.

Nach der umfangreichen Führung konnte jede Familie bis 16:30 Uhr ihre Freizeit im Park selbst gestalten, auch hatten viele Züchter ihre Kinder, Enkel etc. mit, die natürlich die Fahrattraktionen intensiv nutzen wollten. Aufgrund der Tageszeit stand für viele Vereinsmitglieder und ihre Familien als Erstes ein Mittagessen oder Imbiss in den verschiedenen Gaststätten an. Aber der Freizeitpark Geiselwind bietet auch unzählige andere Veranstaltungen, z. B. Variete, Acapulco-Springer-Show, Trampolin Comedy usw., sowie den Besichtigungsturm „Top of the World“ oder den „Drachenexpress“ als Parkbahn an, sodass auch für die älteren Züchter und ihre Partner die Zeit nicht lang wurde. Das Wetter erlaubte auch einen angenehmen längeren Spaziergang durch die Anlage, es regnete nicht, aber auch die Sonne hielt sich zurück. Neben der Schaubrüterei, gleich an der Kleintieranlage, boten sich auch noch weitere Tiergehege zur Besichtigung an, z. B. das Affengehege oder das Vogelparadies, die wir aufgrund des begrenzten Zeitrahmens früh nicht besichtigen konnten

So traf man sich an den ein oder anderen Attraktionen wieder und tauschte sich über die durchgeführten Attraktionen aus. Besonders interessant war die Frage wer sich denn zugetraut hatte mit der Looping-Achterbahn „Bumerang“ zu fahren. Abschließendes Highlight war der zufällige Treff einiger Züchter, die sich gemeinsam in den Himmel hochziehen ließen, um sich wieder hinunterzustürzen. Da es soviel Freude bereitete, blieb es nicht bei einer Fahrt und übermütig wurde zum Schluss noch eine rasante Fahrt im Flugsimulator, die danach im Bus noch für viel Gesprächsstoff sorgte. Auch andere Erlebnisse erfuhren einen regen Austausch, noch dazu unterstützt mit den nötigen Getränken aus der Kühlbar des Busses. So wurde es eine lustige Heimfahrt, die auch ein halbstündiger Stau die Stimmung nicht drücken konnte.

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